Ich hatte ja schon mal nen Beitrag dazu geschrieben, wie man auf dem Mac Ordner synchronisiert bzw. merged – und zwar mit Hilfe eines FTP-Programms. Ich habe aber mittlerweile festgestellt, dass es mit der Console / Terminal dann doch schneller geht.
rsync -aur /path/to/source /path/to/destination
So einfach isses mit rsync. Die Optionen bewirken folgendes: -a übernimmt die Rechte an den Dateien aus dem Quellverzeichnis. -u überschreibt keine Dateien im Zielverzeichnis, wenn diese aktueller sind, als im Quellverzeichnis. -r steht wie so oft für rekursiv.
Was ich just erfahren habe, ist ein sehr brauchbares Feature, wenn es darum geht, auf manchen Internetdiensten mehrere Accounts anzulegen. Normalerweise darf die angegebene E-Mail-Adresse bei der Registrierung ja nur einmal verwendet werden. Deshalb kommt es hier recht gelegen, dass Google Mail von Haus aus sehr tolerant mit der Schreibweise der eigenen Adresse umgeht, denn Punkte in der Zeichenkette werden anscheinend komplett ignoriert. Deshalb landet eine Mail an emailadresse@googlemail.com im gleichen Posteingang wie email.adresse@googlemail.com oder e.m.a.i.l.a.d.r.e.s.s.e@googlemail.com. Es ist auch möglich, mehrere Punkte hintereinander zu schreiben (e..mailadresse@googlemail.com). Zusammen mit der Option, statt @googlemail.com auch @gmail.com als domain zu verwenden, ergeben sich quasi endlos viele Kombinationen um mehrere Adressen zu faken.
Gerade wenn man schon seit langer Zeit mit HTML arbeitet, hat man sich seinen eigenen Stil angeeignet, den man wahrscheinlich auch mit Biegen und Brechen durch seine Projekte schleift. Mir geht´s ja genau so. Allerdings tut es manchmal sehr gut, etwas über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Was sich da findet, sind z.B. ein paar HTML Tags, die ich persönlich nie sehr sparsam einsetze, aber gerade jetzt, wo das semantische Web noch in den Kinderstiefeln steckt, durchaus einen kleinen Blick wert sind.
Net|tuts+ hat 10 solche Tags ausgegraben. Klar, SEO-technisch werden die Tags das Kraut (noch) nicht fett machen, ABER wer weiß, wo uns das web 3.0 noch hinführt.
Whow. Ich hab heute auf meinen Blog geschaut und da hat mich fast der Schlag getroffen: Es ist schon über zwei Wochen her, dass ich den letzten Beitrag geschrieben habe. whow. krass! scheiße… sorry. Ich weiß, das ist natürlich eine herbe Enttäuschung für meine Hundertschaften von Readern (pro Stunde versteht sich), aber ich muss zu meiner Verteidigung erwähnen, dass es nicht an meiner Faulheit liegt. Ich würde liebend gerne updates schreiben, es ist nur so, dass ich seit über nem Monat an einem fetzigen Nebenprojekt arbeite, das nächstes Jahr online gehen soll und wird… deshalb wird der “blogpostflow” in nächster Zeit auch weiterhin etwas gemächlicher dahinrieseln.
Nichtsdestotrotz, hier mal ein wieder mehr oder weniger vollwertiger Tipp von mir: Marshall Alexander (keine Ahnung welches von beiden der Vorname ist) ist ein talentierter Designer, der eine Liebe für Faltfiguren entwickelt hat. Auf seiner Seite bietet er kostenlos PDF´s an, die man sich selbst ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben kann. Mit ein wenig Zeit und vielleicht noch ein paar hängen gebliebenen Bastelskills vom Kindergarten, lässt sich so relativ leicht eine kleine Papp-Armee an “Foldschool-Heroes” zusammenstellen. Tolle Idee wie ich finde, die sich prima auf dem Schreibtisch macht. Lässt sich übrigens gerade jetzt, in der von Gutscheinen übersähten Weihnachtszeit, prima mit einem selbigen kombinieren. Handmade kommt nämlich immer gut!
Oft ist es praktisch, Webprojekte, die man lokal entwickelt, mit der Live-Umgebung (dem FTP-Server) zu synchronisieren. Eine Möglichkeit ist es z.B. hierfür einen SVN-Server aufzusetzen. Das macht vor allem bei Projekten Sinn, an dem mehrere Personen gleichzeitig hantieren. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Server mit Shell-Zugriff und installiertem SVN-Client.
Wenn man alleine an einem Projekt arbeitet, reicht deshalb auch ein Script, dass die geänderten Daten einfach auf den FTP schaufelt und veraltete Dateien einfach überschreibt. Ich möchte euch zeigen, wie man mit Hilfe des Ant FTP-Tasks diesen nützlichen Prozess in Eclipse bzw. im Zend Studio for Eclipse (für PHP) zum Laufen bringt. Lies den Rest des Artikels »
Tjaa, so schnell vergeht die Zeit. Das Jahr 2008 neigt sich leider langsam aber sicher schon wieder seinem Ende zu. Spätestens jetzt stehen alle Regale rappelvoll mit Adventskalendern. Pflichtbewusste Personen fangen schon mal an, sich ordentliche Geschenke für Weihnachten einfallen zu lassen. Weniger pflichtbewusste Personen – so wie ich – gehen das etwas eigennütziger an und organisieren schon mal den geilsten Ort für die Silvesterparty. All diejenigen, die noch nicht so recht wissen, auf welcher Silvesterparty am fröhlichsten ins neue Jahr gerutscht wird oder auf welchem Weihnachtsmarkt die wohlschmeckensten Glühweine ausgeschenkt werden, sollten mal auf den zwei verlinkten Seiten vorbeischauen. Dort gibt´s für die meisten großen Städte Deutschlands die angesagtesten Locations mit einer sehr ausführlichen Beschreibung inklusive Landkarte für Ortsfremde. Pff, Geschenke. Wer braucht schon Geschenke :D
Jaja, ich weiß. In letzter Zeit sind meine tollen Tipps etwas iPhone-fixiert. Nichts desto trotz, möchte ich alle iPhone-Usern unter euch, die Wallpapersammlung poolga nicht vorenthalten. Dort gibt es – zumindest für meinen Geschmack – sehr coole Designer Hintergründe im passenden Format für das iPhone oder den iPod Touch. Die Sammlung ist selbstverständlich kostenlos und wächst fast täglich. Ein Besuch lohnt sich also fast immer.
Das iPhone ist wirklich ein sehr gutes Beispiel für ein gelungenes und intuitives User-Interface. Um mit dem Touch-Screen zurecht zu kommen, bedarf es eigentlich keiner Einführung. Das ist wohl auch der Grund, warum die “Bedienungsanleitung” für das iPhone sehr mager ausfällt. Dennoch: Es gibt immer wieder kleine Dinge zu entdecken, die einem die Arbeit mit dem iPhone erleichtern können. So hat ismashphone.com eine Liste von 12 + 8 Tricks aufgestellt, die dem ein oder anderen noch nicht bekannt sein dürften, für den täglichen Gebrauch aber durchaus sinnvoll sind.
Mein persönlicher Favorit ist der Leertastentrick: Um am Ende eines Satzes mit einem Punkt und einem Leerzeichen abzuschließen, genügt es nämlich, zweimal kurz das Leerzeichen anzutippen. Damit spart man sich den Umweg über die Taste “.?123″ und somit jede Menge Tipparbeit.
Ein weiterer Tipp stammt vom guten Freund Chris: Wallpapers lassen sich sehr einfach erstellen, in dem man im Safari das entsprechende Bild öffnet und über die Screenshot-Funktion (Standby-Taste + Home-Taste) abfotografiert. Daraufhin befindet sich das Bild im Foto-Verzeichnis und kann als Hintergrund verwendet werden. Zwar wird die Browserleiste mit abfotografiert, diese lässt sich durch einen kleinen Zoom in das Bild jedoch geschickt verstecken.
Mit dem nächsten Softwareupdate soll ja dann auch endlich copy&paste zur Verfügung stehen. Vielleicht hat ja die iPhone-Wunschliste doch Früchte getragen. Dort ist dieser Wunsch auf jeden Fall auf Platz #1.
Wer von Windows auf OS X geswitcht ist, wird sicher eine Funktion vermissen: Das einfache mergen zweier Ordner. Kopiert man den Inhalt eines Ordners mit mehreren Unterordner in einen anderen Ordner, so werden in OS X die Inhalte gleicher Ordner nicht zusammengefügt, sondern komplett ersetzt. Das liegt wohl daran, dass in UNIX die Ordner genau so behandelt werden wie einfache Dateien.
FTP-Programme wie z.B. Transmit beherrschen diese Funktion aber. Deshalb gibt es einen kleinen Trick, wie man diese Funktion auf die lokalen Dateien der eigenen Festplatte anwenden kann. Dazu muss man lediglich den eigenen Mac für FTP-Zugriffe berechtigen:
In den Systemeinstellungen auf Sharing und File Sharing aktivieren. Anschließend auf Optionen … klicken und Dateien und Ordner über FTP bereitstellen aktivieren.
Nun kann man über die angezeigte IP (meistens 192.168.1.X) mittels dem FTP-Programm seines Vertrauens auf das eigenen Dateisystem zugreifen. Man verschiebt dabei die Dateien vom eigenen Mac zum eigenen Mac. Username und Passwort sind die des Mac-Useraccounts:
Es gibt dafür auch Programme wie SyncDifferent aber damit bin ich persönlich nicht so warm geworden. Ich mag es einfach nicht, für jedes Ding eine extra Mini-Applikation zu installieren wenn man die nötigen Werkzeuge eh schon installiert hat.
Das gute alte phpMyAdmin wird zwar bei fast jedem PHP All-In-One Installations-Paket wie XAMPP oder MAMP mitgeliefert, ist aber durch die Browseroberfläche nicht sonderlich komfortabel wenn es ums Bearbeiten der Datensätze geht. Aus diesem Grund verwende ich seit nem guten Jahr den schicken und kostenlosen HeidiSQL-Editor für meine Datenbanken. Bei großen Datenbank-Imports aus einem SQL-Dump heraus ist die Heidi zwar langsamer als phpMyAdmin, wenn es aber ums Anpassen der Datenbanksätze oder das Testen von SQL-Statements geht, macht es einem die Heidi sehr angenehm.
Für den Mac hab ich bisher immer phpMyAdmin verwendet. Heute bin ich jedoch auf CocoaMySQL gestoßen. Das ebenfalls kostenlose Tool scheint sehr übersichtlich zu sein und hat eine hübsche Cocoa Oberfläche. Beim ersten Start muss man wie gewöhnlich Host, User und Passwort eingeben. Wer CocoaMySQL zusammen mit MAMP verwendet muss außerdem darauf achten, dass bei der Socketverbindung das MAMP Socket angegeben wurde – nämlich “/Applications/MAMP/tmp/mysql/mysql.sock“. Siehe Screen: