Schon ein dreiviertel Jahr alt, aber immer noch aktuell ist ein Artikel von Elliot Jay Stocks. Der Begriff web 2.0 look ist immer noch fest in den Köpfen mancher Designer die damit die typischen grafischen Merkmale von web 2.0 Anwendungen ausdrücken: Spiegelungen, Verläufe, Runde Ecken, diagonale Linien. Stocks Meinung nach, ist der Begriff allerdings falsch gewählt, da web 2.0 ja im eigentlichen Sinne die veränderte Nutzung des Internets und die damit zusammenhängenden Technologien beschreibt. Damit hat er auch schon recht. Aber ich muss zugeben, ich verwende den Begriff web 2.0 style auch selbst oft für die Beschreibung dieses Looks, weil eben jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber vielleicht sollte ich das nächste mal einfach Apple-like verwenden, das kommt ja quasi aufs gleiche :)
Wie bereits erwähnt hat delicious lange an der Version 2.0 der Bookmarkseite gearbeitet. Jetzt isses da!. Viel gibt´s dazu nicht zu sagen. Dafür aber zu sehen. Denn delicious hat ein nettes kleines Video produziert, das fast alle Änderungen zum Vorgänger in einer metamorphosischen Animation zusammenfasst. Na dann, happy bookmarking.
del.icio.us wird zur Zeit komplett überarbeitet – das heißt der Code komplett neu geschrieben. Der Bookmarkservice ändert nach dem relaunch auch seinen Namen von del.icio.us in delicious.com. Neben einem aufpolierten Design kommen viele neue und lang ersehnte Features hinzu:
Screenshots und weitere Infos von der Preview Version gibts auf techcrunch. Wann die neue Version launchen wird ist noch unklar. Die Community wartet bereits schon seit Januar dieses Jahres darauf. Favthumbs ist aber zur Überbrückung der Wartezeit schon mal nicht schlecht um die überholte Oberfläche von del.icio.us etwas aufzuhübschen.
Flowgram erfindet diese Präsentationsart zwar nicht neu, aber mit dem (noch beta-Status-) Dienst lassen sich erstaunlich einfach neue Screencasts erzeugen und mit Audio-Kommentaren hinterlegen. Das Besondere daran ist, dass keine Videos erstellt werden müssen, sondern dass man HTML-Seiten präsentiert bekommt die vom Autor des Screnncasts mit diversen zur Verfügung stehenden Tools interaktiv bearbeitet werden. Um das besser zu verstehen, sollte man sich am besten mal ein Flowgram reinziehen (clickit):
Die Screencasts lassen sich durch eine Reihe von sharing-tools in die eigene Webseite integrieren oder an bekannte Social Networks anbinden. Wer Flowgram selbst einmal testen möchte dem sei der Beitrag auf TechCrunch ans Herz zu legen – dort gibts es für die ersten 1000 User einen Beta Zugang. Finanzieren soll sich Flowgram über Werbung und Premium-Accounts.
Last.fm – der online Musikdienst schlechthin hat eine neue API veröffentlicht. Damit sollen jetzt erstmals Lese- und Schreibzugriffe auf die Last.fm-Daten möglich sein. Demnach wird es wohl nicht mehr lange dauern bis es auf der eigens dafür angelegten Last.fm Extension Seite neue Widgets und Gadgets für Desktop, Web und mobile Systeme eintrudeln. Man darf gespannt sein – da ist sicher auch was dolles für mich dabei.
Seit gestern bin ich übrigens auch auf twitter.com. Der anfänglich ein etwas überflüssig wirkender Dienst entpuppt sich aber nach einer Zeit als realtiv coole Informationsquelle. Man muss sich nur zum sogenannten follower von Infodiensten wie z.B. T3N machen, und schon empfängt man regelmäßig tweets. Da twitter eine offene API hat, ist es mir z.B. auch möglich, mit den twitter-tools für wordpress automatisch tweets zu generieren, wenn ich einen blogpost schreibe… cool wa?