Gut, alle machen mit – also mach ich es halt auch. Es ist ein ziemlich sinnloses Spektakel, dass zur Zeit seine Runden im Netz dreht. Die Rede ist vom Velociroflcoptersaurus. Richtig gelesen: Ein “Velociroflcoptersaurus“. Was das eigentlich ist, weiß keiner so genau. Aber es muss sich hierbei um eine Art Kreuzung des grafisch überaus hochwertigen Roflcopters und einem gefährlichen Velociraptor handeln (das sind die fiesen Viecher aus Jurassic Park 1). Klingt ziemlich nerdy – ist es auch.
Ins Leben gerufen wurde die Aktion von der australischen Digitalagentur Amnesia, die genauso wie neue digitale ein Teil der Razorfish Gruppe ist. Ziel ist es, bis zum 13. Januar 2009 mit dem Suchbegriff Velociroflcoptersaurus auf einem der ersten 10 Plätze in Google zu landen. Zu gewinnen gibt es bei dieser Aktion eigentlich nichts besonderes: eine Flasche Schampus ist der Hauptgewinn :) Es geht aber nicht um die Gewinne, sondern vielmehr um den Spaß bei der Aktion. Ich bin gespannt wieviele Leute sich nun noch auf die Jagd nach dem Urgetüm machen, und vor allem, was für Stories rund um das Monster entstehen.
Ganz so erfolgreich wie die Hommingberger Gepardenforelle, die vor einigen Jahren durch das Netz schwamm wird die SEO-Aktion wohl nicht mehr werden. Auch damals war es das Ziel, den Fisch und die Stadt, die es beide nicht gibt, im Web zu verbreiten. Das Resultat waren ganze Serien von Fischrezepten und Anglertipps für die Forelle. Immerhin bringt es der Velociroflcoptersaurus jetzt schon auf knapp 2000 Ergebnisse.
Wer mag – und natürlich selbst nicht bei der Aktion mitmacht – darf mir gerne nen backlink mit “Velociroflcoptersaurus” spendieren. THX :)
Edit: Danke lieber Knueppelknecht – selbstverständlich hab ich hab hier auch nen feinen Link for you!
Edit: auch der liebe Jan hat sich einen Link verdient: http://www.jan-quickels.de/velociroflcoptersaurus/
Surface – Microsofts zur Zeit heiß diskutiertes Multitouchdisplay, ist zur Zeit ein beliebter Sandkasten für Entwicklter und UI-Designer. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die Technologie, die dahinter steckt, unendlich viele neue Möglichkeiten bietet. Während sich die bisherigen Usereingaben nur auf Maus und Tastatur beschränkten, ist es mit der neuen Technologie nun möglich, richtig intuitive Programme zu schreiben, die auf sämtliche Berührungen und Bewegungen der Hand (und andere Gegenstände) reagieren. Was in James Bond noch sehr futuristisch daher kommt, kann (und wird) mit Sicherheit bald praktische Anwendungen finden. Mein Arbeitgeber neue digitale / razorfish ist eine der wenigen Agenturen, die sich bereits jetzt schon intensiv mit der Technologie Surface beschäftigt hat. Ich hab ein nettes Video für euch, dass eine Applikation zeigt, die auf der Xtopia 08 vorgestellt wurde.
Kurze Beschreibung: Besucher der Messe haben Badges (also so kleine Kärtchen) auf denen der Zugang zu Ihren Facebook-Account in Form eines QR-Codes gespeichert ist. Nachdem der Zugriff in Facebook durch ein Plugin erlaubt wurde, kann man sich nun auf der Messe via Surface mit diesem Badge einloggen. Das freigegebene Profil wird anschießend auf dem Multitouch dargestellt. Kommt ein potentieller Geschäftspartner mit ins Spiel, so können auf einfachste Weise per Drag&Drop Kontakte und Bilder ausgetauscht werden. Kann man schlecht in Worte fassen, sollte man sich einfach reinziehen:
Für alle, die sich so ein Ding ins Wohnzimmer stellen wollen, hab ich leider noch eine kleine Enttäuschung: Unter 10.000$ ist das gute Stück soweit ich weiß noch nicht zu haben. Doch lieber Weihnachten erst mal ne Wii schenken ^^
Whow. Ich hab heute auf meinen Blog geschaut und da hat mich fast der Schlag getroffen: Es ist schon über zwei Wochen her, dass ich den letzten Beitrag geschrieben habe. whow. krass! scheiße… sorry. Ich weiß, das ist natürlich eine herbe Enttäuschung für meine Hundertschaften von Readern (pro Stunde versteht sich), aber ich muss zu meiner Verteidigung erwähnen, dass es nicht an meiner Faulheit liegt. Ich würde liebend gerne updates schreiben, es ist nur so, dass ich seit über nem Monat an einem fetzigen Nebenprojekt arbeite, das nächstes Jahr online gehen soll und wird… deshalb wird der “blogpostflow” in nächster Zeit auch weiterhin etwas gemächlicher dahinrieseln.
Nichtsdestotrotz, hier mal ein wieder mehr oder weniger vollwertiger Tipp von mir: Marshall Alexander (keine Ahnung welches von beiden der Vorname ist) ist ein talentierter Designer, der eine Liebe für Faltfiguren entwickelt hat. Auf seiner Seite bietet er kostenlos PDF´s an, die man sich selbst ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben kann. Mit ein wenig Zeit und vielleicht noch ein paar hängen gebliebenen Bastelskills vom Kindergarten, lässt sich so relativ leicht eine kleine Papp-Armee an “Foldschool-Heroes” zusammenstellen. Tolle Idee wie ich finde, die sich prima auf dem Schreibtisch macht. Lässt sich übrigens gerade jetzt, in der von Gutscheinen übersähten Weihnachtszeit, prima mit einem selbigen kombinieren. Handmade kommt nämlich immer gut!