Ich muss zugeben: Zur Zeit liebe ich Boxen. Nein, nicht die Sportart, sondern Tools, die “box” im Titel tragen. Nachdem ich Dropbox schon sehr nützlich fand, hab ich letzte Woche mal die Google Quick Search Box (beta) für den Mac angetestet. Ich muss sagen, ich bin begeistert. Im Grunde ist das zwar auch nix anderes wie das integrierte Spotlight oder dem renommierten Quicksilver, aber meines Erachtens sucht die QSB sehr schnell und wirkt zudem noch super schlank. Drückt man zweimal schnell auf die Apfel-Taste, so poppt die QSB auf und man kann direkt loslegen. Programme die ich nicht direkt im Dock liegen habe, starte ich nur noch so, weils einfach extrem schnell geht.
Suchen kann man eigentlich nach allem: Lieder, Kontakte, Filme, Ordner, Programme und vieles mehr. Personen werden einem übrigens gleich mit Portrait angezeigt. Drückt man dann auf die linke Pfeiltaste, bekommt man eine Auswahl an Aktionen, die man vornehmen kann: Email schreiben, mit Skype anrufen oder im Adressbuch anzeigen. Ich bin mir sicher, dass mit der Zeit bestimmt noch einige Plugins dazukommen mit denen man noch mehr Schnickschnack anstellen kann.
Wer von Windows auf OS X geswitcht ist, wird sicher eine Funktion vermissen: Das einfache mergen zweier Ordner. Kopiert man den Inhalt eines Ordners mit mehreren Unterordner in einen anderen Ordner, so werden in OS X die Inhalte gleicher Ordner nicht zusammengefügt, sondern komplett ersetzt. Das liegt wohl daran, dass in UNIX die Ordner genau so behandelt werden wie einfache Dateien.
FTP-Programme wie z.B. Transmit beherrschen diese Funktion aber. Deshalb gibt es einen kleinen Trick, wie man diese Funktion auf die lokalen Dateien der eigenen Festplatte anwenden kann. Dazu muss man lediglich den eigenen Mac für FTP-Zugriffe berechtigen:
In den Systemeinstellungen auf Sharing und File Sharing aktivieren. Anschließend auf Optionen … klicken und Dateien und Ordner über FTP bereitstellen aktivieren.
Nun kann man über die angezeigte IP (meistens 192.168.1.X) mittels dem FTP-Programm seines Vertrauens auf das eigenen Dateisystem zugreifen. Man verschiebt dabei die Dateien vom eigenen Mac zum eigenen Mac. Username und Passwort sind die des Mac-Useraccounts:
Es gibt dafür auch Programme wie SyncDifferent aber damit bin ich persönlich nicht so warm geworden. Ich mag es einfach nicht, für jedes Ding eine extra Mini-Applikation zu installieren wenn man die nötigen Werkzeuge eh schon installiert hat.